Peridot

Der Peridot ist für seine grünliche Färbung mit gelbem Unterton bekannt. Seine Farbe wird besonders oft mit Facettenschliffen hervorgehoben.

Das verbirgt sich
hinter dem Peridot

Der Peridot ist eine Varietät der Olivingruppe und fasst im weitesten Sinne sehr intensive und reine gelblich grüne Forsterit-Exemplare unter sich zusammen. Er gehört zur Gruppe der Silikate und ist durch seinen oftmals glasigen Glanz in Kombination mit durchsichtiger bis durchscheinender Transparenz charakterisiert.

„Seine Farbe ist zumeist intensives Grün mit Nuancen von Gelb, wobei der Peridot in vielen Fällen einen sogenannten Pleochroismus aufweist und seine Farbe leicht verändert, wenn Lichteinfall oder Blickwinkel variieren.“

Der Peridot gehört zu den beliebtesten grünen beziehungsweise gelblichen Farbsteinen. Seine Mohshärte, auch Edelsteinhärte genannt, reicht von 6,5 bis 7 – somit erreicht er nicht den Status Edelstein, für den ein Härtegrad von mindestens 7 notwendig ist. Dennoch ist der Peridot ein sehr harter und widerstandsfähiger Schmuckstein, der absolut alltagstauglich ist.

Seine Farbe ist zumeist intensives Grün mit Nuancen von Gelb, wobei der Peridot in vielen Fällen einen sogenannten Pleochroismus aufweist. Das bedeutet, dass er seine Farbe leicht verändert, wenn Lichteinfall oder Blickwinkel variieren.

Die Herkunft des Namens Peridot ist nicht eindeutig zu verorten. Es ranken sich viele Geschichten um den namentlichen Ursprung. Zwei davon ziehen das lateinische Wort „paederos“ zurate, das sich neben seiner Bedeutung Opal auch mit der hierzulande als Kerbel bekannten Kräuterpflanze übersetzen lässt. Dies ist insofern naheliegend, als der Peridot eine sehr ähnliche Farbe wie die Kräuterpflanze aufweist. Allerdings gibt es noch unzählige weitere mögliche Übersetzungen, sodass eine eindeutige Wortherkunft nicht zu definieren ist – ein Mysterium, das die Beliebtheit des Peridots nur noch steigert.

Der Peridot findet sich sowohl hier bei uns in Europa als auch auf anderen Kontinenten. In Europa sind Vorkommen beispielsweise in Norwegen, Island, Frankreich und in vereinzelten Teilen Deutschlands (Siebengebirge und Eifel) sowie Österreichs (Steiermark) verzeichnet. Darüber hinaus kommt der Peridot auch in anderen Ländern vor, die als reich an (Edel-)Steinen gelten. Hierzu zählen etwa Brasilien, Pakistan oder Myanmar.

Durch die besondere Färbung und den Pleochroismus wird der Peridot zumeist in Facettenschliffen gefertigt. Diese stellen nicht nur Reinheit und Farbe in den Vordergrund, sondern bringen auch den Pleochroismus perfekt zur Geltung. Zu den angewandten Facettenschliffen zählen der Ovalschliff, Rundschliff, Tropfenschliff oder der Antikschliff, Marquiseschliff, Prinzessschliff oder Herzschliff.

Zudem werden besonders trübe Exemplare als Cabochons verarbeitet, um die Farbe des Peridots an der glatt geschliffenen Oberfläche zu betonen. Eine weitere Art der Verarbeitung erfolgt als Rohsteinschmuck: Hier treten die Steine in Fassungen an Ringen oder Ohrringen in Erscheinung oder werden durchbohrt und als Kettenanhänger verwendet.

Die schönsten Kreationen mit Peridot bei Juwelier Fridrich

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