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Die Geschichte einer
Leidenschaft
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Traditionelle

Hochzeits­bräuche

Sie ist die Krönung einer jeden Liebe: die Hochzeit. Besonders für das Brautpaar ein unvergessliches Erlebnis. Was allein schon an den unterschiedlichen Bräuchen liegt, die hier und dort gepflegt werden. Aber welche gibt es eigentlich? Hier eine kleine Auswahl.

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Foto: Höck

Hochzeitslader

Bei einer traditionellen bayerischen Hochzeit spielt der Hochzeitslader eine Hauptrolle – neben dem Brautpaar, versteht sich. Sein Name leitet sich von seiner ursprünglichen Funktion, die Gäste mündlich einzuladen, ab. An jedem Haus sagt er dabei einen kleinen Spruch zur Einladung auf. Zuvor hat er von der zukünftigen Braut die Liste der einzuladenden Personen und einen mit bunten Bändern geschmückten Rosenholzstock erhalten. Die Farben stehen für Liebe (Rot), Treue (Blau), Hoffnung (Grün) und Jungfräulichkeit (Weiß). Zudem führt der Hochzeitslader als Conférencier bzw. Moderator durch den gesamten Hochzeitstag.

 

Brautentführung

In einem Moment, in dem der Bräutigam unaufmerksam ist, wird die Braut von Trauzeugen oder Freunden in ein Lokal oder einen anderen Ort in der Nachbarschaft „entführt“. Mit diesem Akt wird der Beschützerinstinkt des Bräutigams getestet. Dieser soll daran erinnert werden, nach der Eheschließung dafür zu sorgen, dass seine Auserwählte bei ihm in sicherer Obhut ist. Traditionell wird die Entführung während eines Tanzes durchgeführt, bei dem der Entführer mit der Braut davontanzt. Dem Bräutigam werden – wie bei einer Schnitzeljagd – Hinweise hinterlassen, wo er seine Frischvermählte finden kann. Währenddessen genehmigen sich die Entführer das eine oder andere Getränk. Die Rechnung hat der Bräutigam zu begleichen. Findet er seine Ehefrau, muss er sie „auslösen“ – beispielsweise, indem er den Entführern ein Lied vorträgt.

 

Baumstammsägen

Braut und Bräutigam müssen gemeinsam einen Baumstamm zersägen. Der Stamm steht symbolisch für ein Hindernis auf dem Weg in die Ehe. Beiseite geschafft werden kann er nur, wenn beide zusammenarbeiten. Denn nur durch die Koordination mit dem Partner gelingt es, den Stamm zu zersägen. Der Wechsel von Ziehen und Drücken gilt einerseits als Zeichen dafür, dass man nur gemeinsam auftretende Probleme lösen kann – andererseits für die Gleichberechtigung in der Ehe.

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Foto: Höck

Hochzeitstanz

Wohl einer der bekanntesten Bräuche ist der Hochzeitstanz. Das Brautpaar eröffnet die Tanzfläche klassischerweise mit einem Hochzeitswalzer. Je nach Tradition gesellen sich nacheinander auch Trauzeugen und die übrigen Gäste dazu. In einigen Fällen schenkt die Braut aber zunächst auch je einen Tanz ihrem Brautvater und Schwiegervater. Anschließend wird sie dann dem Bräutigam übergeben.

 

Brautstraußwerfen

Auf diesen Moment fiebern insbesondere die weiblichen Gäste einer jeden Hochzeit hin. Zu etwas fortgeschrittener Stunde stellt sich die Braut vor ihre unverheirateten weiblichen Gäste. Diesen wendet sie dabei den Rücken zu und wirft ihren Blumenstrauß zu ihnen. Dem Brauch nach wird die Fängerin des Straußes die glückliche nächste Braut sein.