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Gerhard Karner liebt es, sich neue Schmuckstücke auszudenken – und kann sich gar nicht vorstellen, sich zur Ruhe zu setzen

Ein Österreicher in München

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer eigentlich hinter Juwelier Fridrich steckt? Wir zeigen Ihnen hier in loser Folge die Menschen hinter unseren Kulissen: Schließlich hat jeder etwas Spannendes zu erzählen – gerade unsere Mitarbeiter!

Den Anfang machen wir – tatsächlich sogar ganz zufällig ziemlich treffend ausgewählt – mit dem Mitarbeiter, der am längsten von allen bei uns ist: Denn Goldschmiedemeister Gerhard Karner gehört bei Juwelier Fridrich beinahe schon zum Inventar. Vor 34 Jahren hat er das erste Mal seinen Fuß in unsere Goldschmiedewerkstatt gesetzt. Und sie seitdem nur an seinen freien Tagen und während seines Urlaubs verlassen. Wenn es nach dem 64-Jährigen geht, kann das sogar noch eine ganze Weile so bleiben: „Solange ich morgens noch aufstehen kann, mache ich weiter!“, lacht er. „Aber ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Vielleicht noch zwei, drei Jahre.“ Er überlegt kurz und verbessert sich: „Aber selbst dann würde ich noch an zwei Tagen der Woche herkommen. Was soll ich denn ohne meine Bastelei zu Hause machen? Mir würde ganz schön langweilig werden.“ 

Mit zarten 15 Jahren entscheidet sich Gerhard Karner zu einer Ausbildung als Goldschmied. Etwa ein Jahr zuvor hat er beim Tag der offenen Tür der kunstgewerblichen Schule in Graz gesehen, was für tolle Stücke die Goldschmiede dort gezaubert haben – und sich davon inspirieren lassen. „Ursprünglich wollte ich etwas mit Bauwesen machen“, erzählt er. „Aber ich hatte auch Lust auf etwas Kreatives und dachte mir damals, dass man bei der Goldschmiedearbeit das Handwerkliche damit gut verbinden kann. Und Schmuck mochte ich sowieso immer gerne, da passte das dann einfach gut.“ Also beginnt er 1969 seine Ausbildung (ebenfalls in Graz) und findet seine Berufung: Seitdem hat er beruflich nie wieder etwas anderes gemacht. 1973 geht Gerhard Karner zum ersten Mal für einige Jahre nach München, bevor er dann 1984 seine Meisterprüfung wieder in Österreich ablegt. Noch im gleichen Jahr wechselt er schließlich zu Juwelier Fridrich. 

Neben der Reparatur und Pflege vieler Schmuckstücke hat der Goldschmiedemeister hier auch die Chance, seine eigenen Ideen zu verwirklichen: „Toll ist, dass man mir hier viel freie Hand lässt“, freut er sich. „Ich kann mir immer wieder auch selbst etwas Neues ausdenken, das dann den Kunden angeboten wird.“ Dabei gehen viele seiner Kreationen sogar „unter der Hand“ weg, noch bevor sie überhaupt ins Sortiment aufgenommen werden können. „Am meisten Spaß macht es mir, alten bayrischen Schmuck, so Trachtenschmuck, mit neuen, aktuellen Elementen zu kombinieren.“ Viele Stammkunden fragen sogar ausdrücklich nach ihm. Sie bringen dann manchmal ihre Edelsteine mit, Opale, Diamanten, woraus Gerhard Karner dann ihr neues Lieblingsschmuckstück zaubert: „Es gibt nichts, was wir nicht machen können“, lacht er. 34 Jahre bei Juwelier Fridrich – hätte er sich nicht vorstellen können, einmal woanders zu arbeiten? Auf diese Frage hat er schnell eine Antwort: „Wenn man so lange Jahre bei einem Unternehmen ist“, antwortet er, „dann stimmt ja alles. Was sollte ich da ändern wollen?“ Da hat er natürlich recht. Wir freuen uns auch sehr, dass wir ihn bei uns haben.

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